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Gottesdienste

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Nächster Gottesdient 31. Oktober 2021

Es gelten die Hygieneregeln - bitte während des Gottesdienstes Maske tragen

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Erklärung:

Erklärung:

Bestürzt und betroffen haben wir in den letzten Tagen sehen müsen, dass die gewalttätigen Angriffe der Hamas auf Städte in Israel und die militärische Reaktion Israels vielen Menschen in Israel und Gaza das Leben gekostet haben. Traurig und fassungslos mußten wir erleben, dass dies zu antisemitischen Ausschreitungen in deutschen Städten geführt hat. Jüdische Menschen und Einrichtungen wurden zum Ziel von Haß und Gewalt. Wenn auf deutschen Straßen der Ruf "Scheiß Juden" laut wird, ist das in Kenntnis der Geschichte unseres Landes unerträglich. Wir leben in einem freien Land, in dem jeder Mensch seine Meinung äußern kann, auch bei Demonstrationen und in der Öffentlichkeit.  Aber es gibt "Grenzen des Sagbaren" und Taten, die kriminell und strafbar sind. Die Verunglimpfung von Juden, antisemitische Hetze und das Verbrennen von Israelfahnen gefährden den inneren Frieden in unserem Land. 

Im Übrigen: Wer jüdische Menschen und Einrichtungen angreift, greift damit zugleich Jesus Christus an, den König der Juden und Retter der Völker. Wer antisemitisch denkt und handelt, verachtet den "Sohn Gottes" (Markus 1,1) und den "Sohn Abrahams und den Sohn Davids" (Matthäus 1,1) und greift die christliche Kirche und ihren Herrn an. So werden mit den Juden die Christen verachtet und verletzt. 

Jeder Mensch kann und darf der Politik des Staates Israel kritisch gegenüberstehen und diese Kritik äußern. Dass es aber einen Staat Israel gibt und dass es ein Segen ist, dass dieser Staat in der Völkerwelt existiert, darf nicht in Zweifel gezogen werden.

Wir verurteilen jegliche Form der Gewalt gegen Juden im Nahen Osten und in Deutschland. Wir trauern mit den jüdischen und palästinensischen Menschen, dieim Heiligen Land Opfer dieses Konfliktes wurden und ihr Leben verloren ebenso wie mit ihren Angehörigen und Familien. Zugleich stehen wir als evangelische Gemeinde an der Seite der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes und verurteilen die Angriffe gegen sie. Wir beten und arbeiten dafür, dass sie ohne Angst und verbale oder handgreifliche Angriffe mit und unter uns leben können.